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Die Apenheul-Idee

Das Prinzip war einfach: Man kann mit den Tieren mehr Spaß haben, wenn es ihnen gut geht und sie ihr natürliches Verhalten an den Tag legen dürfen. Deswegen also keine Affen in Käfigen und hinter Gittern, sondern große, grüne und natürliche Außengehege in einer waldreichen Umgebung.

Apenheul wurde am 12. Juli 1971 als ein kleiner, jedoch revolutionärer Zoo eröffnet.

Apenheul erblickte das Licht der Welt

Am 12. Juli 1971 begann Wim Mager sein Projekt "Freilaufende Affen". Besucher konnten Wollaffen, Zwergaffen und ein Paar Klammeraffen bewundern. Der Park war klein, jedoch revolutionär und das Konzept kam gut an. Die Affen bekamen Nachwuchs und die Besucher genossen in vollen Zügen. Ein guter Grund für weitere Erweiterungen und Haltung von mehr Affenarten.

Die ersten Gorilla-Babys

Die ersten Gorillas kamen im Jahr 1976. Drei Jahre später wurde das erste Gorillababy geboren. Die Babys wurden „einfach“ von ihren Müttern aufgezogen. Das war damals ganz außergewöhnlich.

Apenheul bekam immer mehr Besucher. Darüber hinaus kamen - und kommen immer noch - Primatenforscher und Zoo-Mitarbeiter aus der ganzen Welt nach Apenheul, um mehr über die „Kunst“ der Affenhaltung zu erfahren.

Rückschlag

Im Jahr 1981 gab es einen großen Rückschlag. Die Blockhütte, in der Apenheul angefangen hat, brannte ab. 38 Zwergaffen und 8 Klammeraffen kamen dabei ums Leben. Der Klammeraffe Pepi ist einer der Überlebenden, die immer noch bei Apenheul wohnen.

Apenheul sammelte wieder seine Kräfte und baute ein neues Hauptgebäude. Es kamen auch neue Affensorten, z. B. Gibbons, Berberaffen und Löwenäffchen dazu.

Im Jahr 1986 wurde Apenheul in eine Stiftung mit den Zielsetzungen Naturedukation und Naturschutz umgewandelt.

Auswilderung goldener Löwenäffchen

Anfang der Achtziger- und Neunzigerjahre nahm Apenheul an einem Auswilderungsprogramm für goldene Löwenäffchen teil. Mit Erfolg! zum ersten Mal in der Geschichte hat ein niederländischer Tierpark Tiere, die in Gefangenschaft geboren waren, in der wilden Natur ausgesetzt. In Brasilien laufen jetzt direkte Nachkommen der Löwenäffchen herum, die bei Apenheul das Training absolviert haben.

Apenheul Naturschutzfonds

1994 wurde der Apenheul Naturschutzfonds gegründet. Weltweit arbeiten wir aktiv an Naturschutz mit. Wir bieten Finanzhilfe, Hilfestellung durch Mitarbeit sowie Initiativen für neue (erfolgreiche) Projekte.

Die Bonobos kamen 1996 an. Apenheul ist der einzige niederländische Zoo mit dieser Menschenaffenart.

Abschied von Wim Mager

Wim Mager zog 1997 nach Frankreich um. Dort hat er einen zweiten Park nach dem gleichen Konzept gegründet: La Vallée des Singes

Ankunft Orang-Utans

Für die Ankunft der Orang-Utans im Jahr 1999 entwarf Apenheul ein Spezialgehege für diese solitär lebenden Tiere.

Tod Wim Mager

Elf Jahre später, am 23. März 2008, ist Wim Mager im Alter von 67 Jahren verstorben. Die Haltung und Präsentation von Affen in Zoos hätte ohne Wim Mager nicht das gegenwärtige Niveau erreicht. Nicht nur Apenheul, sondern die gesamte Zoo-Gemeinschaft wird Wim Mager für immer dankbar bleiben.

Eröffnung De St@art

Am 8. Juni 2010 eröffnete Prinzessin Máxima De St@art. Auf der Grenze zwischen Apenheul und dem Stadtpark Berg&Bos schlängelt sich ein neues Gebäude wie ein Schwanz durch die Landschaft. Das Gebäude ist CO2-neutral und beherbergt unter anderem auch die Büros von Apenheul. Vor allem ist es jedoch ein fantastischer Tagungs- und Kongressveranstaltungsort, mit dem Apenheul auch geschäftlichen Gruppen unterschiedliche Möglichkeiten bietet.

Schönster Ausflugsort der Niederlande

Im Jahr 2016 erfüllt sich der lang gehegte Traum: Apenheul wird vom niederländischen Publikum zum Schönsten Ausflugsort der Niederlande auserkoren. Darauf sind wir stolz - stolz wie Affen!