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Pünktlich zum 50-jährigen Jubiläum: Fünfzigster Gorilla in Apenheul geboren

1. April 2021 Aktuell werden alle Namensvorschläge gesichtet, die im Rahmen des Wettbewerbs eingegangen sind. Am Samstag, den 1. Mai, werden wir den Namen für das Gorilla-Baby bekanntgeben. Behalte unsere Webseite und Social Media-Kanäle im Auge. Der Gewinner wird persönlich informiert.

4. März 2021 Bereits Mitte Februar wurde ein Bonobo in Apenheul geboren, und nun hat Gorilla-Dame Gyasi zum zweiten Mal gesunden Nachwuchs zur Welt gebracht. Mutter Gyasi und dem Jungtier geht es gut. Sein Geschlecht ist noch nicht bekannt. Der kleine Gorilla ist der erste Nachwuchs von Silberrücken Bao Bao und zugleich das fünfzigste Gorilla-Junge, das in Apenheul zur Welt gekommen ist.

Erster Nachwuchs von Silberrücken Bao Bao
Apenheul ist Teil des Europäischen Zuchtprogramms (EEP) für Gorillas, das zum Ziel hat, diese bedrohte Art in Zoos zu erhalten. Mittlerweile sind die Gene vieler in Apenheul geborener Gorillas weltweit verbreitet. Die Gene von Vater Bao Bao waren bisher nicht im Zuchtprogramm vertreten, da er viele Jahre ohne Weibchen lebte. Vor zwei Jahren kam der Silberrücken nach Apenheul, um für Nachwuchs zu sorgen. Damals war nicht genau abzusehen, wie er sich in einer Gruppe verhalten würde. „Wir sind sehr glücklich, dass ein gesundes Gorilla-Baby geboren wurde. Es war unklar, ob Bao Bao der richtige Anführer der Gruppe werden kann. Zudem hatte er sich noch nie zuvor gepaart. Schritt für Schritt haben die Tierpfleger ihn eingewöhnt, und dass nun ein gesundes Baby geboren wird, ist die Krönung unserer Arbeit. Dieses Gorilla-Junge trägt erstmals die Hälfte von Bao Baos Genen in sich, und das ist sehr wichtig“, so Raoul Michon, Tierpfleger in Apenheul.

Erfahrene Mutter und Oma
Für eine Gorillagruppe ist es wichtig, dass Junge geboren werden. Eine Geburt fördert das Wohlbefinden der ganzen Gruppe: Die Jungen sorgen für Dynamik und junge Gorilla-Weibchen können sich das Muttersein abgucken. Gyasi ist eine erfahrene Mutter und vor kurzem Oma geworden. Ihre Tochter Tayari, die im November 2019 in den Taipei Zoo gezogen ist, hat ebenfalls ein Junges zur Welt gebracht. Beiden geht es gut. Tayaris Nachwuchs wurde auf den Namen Jabali getauft.

Oktober 2020 Für Gorillas ist Nachwuchs von großer Bedeutung. Eine Geburt fördert das Wohlbefinden der ganzen Herde: Die Jungen sorgen für Dynamik und unerfahrene Gorillaweibchen können sich bei den Müttern abgucken, wie sie mit dem Nachwuchs umgehen. Da Bao Bao lange allein lebte, musste er sich an das Leben mit sechs Frauen erst einmal gewöhnen. Apenheul hat ihm Zeit gegeben, in seine Rolle als Anführer und Zuchtmännchen hineinzuwachsen. Bis zu den ersten Paarungen dauerte es dann auch: Obwohl die Gorilladamen deutlich zeigten, was sie wollen, blieb Bao Bao noch zurückhaltend. Die Tierpfleger wissen, dass manchmal einfach etwas Geduld gefragt ist. Und sie bekamen Recht: Die 18-jährige Gorilladame Gyasi ist trächtig. Sie hat bereits eine Tochter, Tayari, zur Welt gebracht. Tayari ist im November 2019 in den Taipei Zoo gezogen. Schönes Detail: Sie wird bald zum ersten Mal Mutter.

Gyasi geht es gut, trotz kleinerer Beschwerden am Anfang der Trächtigkeit. Eine Veränderung bemerkte Tierpflegerin Daniëlle, die selbst schwanger ist: „Zu Beginn meiner Schwangerschaft hatte ich morgens wenig Appetit. Das erkannte ich auch bei Gyasi. Das Frühstück ließ sie fast komplett liegen.“ Wie lange Gyasi nun genau trächtig ist, können die Tierpfleger nur schätzen. Bei Gorillas wird kein Ultraschall gemacht. Auch der Bauch der Tiere wölbt sich nicht besonders. Sie haben ein längeres Darmsystem als Menschen und deshalb von Natur aus einen runden Bauch. Daniëlle gibt eine Schätzung ab: „Ich denke, dass das Gorilla-Baby Ende Januar oder Anfang Februar zur Welt kommt. Das wäre schön, denn da bin ich auch in etwa ausgezählt.“

Silberrücken Bao Bao sorgt erstmals für Nachwuchs und leistet einen wichtigen Beitrag zum internationalen Zuchtprogramm.